Eröffnung eines selbstbestimmten, konfessionsneutralen und trägerunabhängigen Bürgertreffs

Die Bürgerinnen und Bürger bestimmten in mehreren Werkstattgesprächen das Tempo des Projektfortschrittes und insbesondere die inhaltliche Entwicklung. Sie haben sich auf dieses Experiment eingelassen und sich im Projektverlauf ihr eigenes Profil für den Bürgertreff füreinander geschaffen.

Die Stadt Rheine und als Kooperationspartner die katholische Kirchengemeinde Antonius zu Padua beförderten den Projektansatz. Ein Projektteam begleitete die Entstehung als Ermöglicher, Unterstützer und Moderator. Weder Kirche noch Stadt haben versucht, dem Treff einen Stempel aufzudrücken. Allein die Bürgerinnen und Bürger haben „ihren" eigenen neuen Stadtteiltreff entwickelt und betreiben ihn nun auch selbst.

Die Motivation der Engagierten brachte Marita Winter, heute im Leitungsteam tätig, bei der Eröffnung des Treffs wie folgt zum Ausdruck:

„Nach dem ersten ruhigen Jahr meiner Altersteilzeit wurde ich langsam ein bisschen kribbelig und war nicht mehr ganz zufrieden. An den Aktivitäten der verschiedenen Seniorenprogramme teilzunehmen, das kam für mich nicht in Frage, dafür fühlte ich mich noch zu jung und zu fit – später vielleicht einmal. Eine neue Aufgabe, etwas Neues aufbauen und mitgestalten, das wäre nicht schlecht."

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